Die „24 Stunden von Bayern“ von A bis Z, Teil 1:

Das Wander-Event „24 Stunden von Bayern“ im ArberLand ist um. Am Sonntag, 20. Juni 2010, kamen am frühen Morgen die letzten der gestarteten 444 Wanderer am Ziel in Bayerisch-Eisenstein an – sichtbar erschöpft, aber rundum zufrieden. Und wie alle anderen rundum begeistert vom Bayerischen Wald, von den Organisatoren und von vielem mehr.

Es ist Zeit für eine persönliche Nachbetrachtung:

Atmosphäre. 8 Uhr. Zum Start hat es am Samstag geregnet – und obwohl das Wetter im Laufe des Tages besser wurde, war es sicher schuld daran, dass das Rahmenprogramm mehr Besucher verdient gehabt hätte. Aber: Die Stimmung bei Wanderern und Zuschauern, bei Erwachsenen und Kindern war von Beginn an so gelassen und freundlich, dass man rundherum nur lächelnde Gesichter sah. Ohne Zweifel: Hier genoss jeder ein einzigartiges Ereignis unter Freunden.

Bayerischer Wald und Böhmerwald. Dampfend, satt, urwüchsig, saftig, rauschend, plätschernd, dunkelgrün, erdig braun, Schall schluckend, knorrig, wild – gerade auf den Metern, die man alleine ging, nährte sich bei den Wanderern die Gewissheit: Ich komme wieder. Oft.

Chancen, etwas über das ArberLand und den böhmischen Nachbarn zu erfahren, hatte man genügend, ohne dass es aufdringlich wirkte. Die Infostände waren tatsächlich informativ (und nie langweilig), die Geschichten und Überraschungen am Wegesrand brachten den Wanderern lebendiges Brauchtum und reiches Kulturgut näher.

Danke an die Organisatoren und an alle Menschen, die geholfen haben. Das war eine bravouröse Leistung – nicht nur wegen dem nahezu reibungslosen Ablauf des Events, sondern vor allem wegen der Gastfreundschaft. Das war beste Werbung für den Bayerischen Wald.

Essen. Schmeckte. Guad!

Füße. Schmerzten, aber es gab ja die Wellness-Arena in der ArberLand-Halle. Dort vollbrachten Massage, Yogi-Tee und Meditation wahre Wunder an Körper und Geist.

Grenzkontrolle. Nie war ein Grenzübergang so fröhlich wie mit den

Höhenmeter. 392 auf Tour 1, 428 auf Tour 2 und sage und schreibe 1.149 Meter auf Tour 3: Wer sie zu Fuß bewältigt hatte, darf stolz sein.

Teil 2 der persönlichen Nachbetrachtung folgt morgen

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