Wochenend-Tipp: Nach Weißenstein wandern
Es soll am Wochenende schneien – und da bietet sich fernab vorweihnachtlicher Hektik wunderbar eine Wanderung nach Weißenstein an. Wanderführer Herbert Mundl empfiehlt folgenden Weg:
Vom Stadtplatz aus gehen Sie Richtung Ludwigsbrücke bis zum Denkmal des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk. Hier biegen Sie links ab in den 1992 eröffneten Kurpark. Auf dem Skulpturenweg erreichen Sie in wenigen Minuten den Rodenstocksteg, auf dem Sie zum gegenüberliegenden Regenufer gelangen.
Rechts vom Steg weg folgen Sie dem Flusswanderweg (Markierung: Blaue Wellen auf weißem Grund) bis zum Regener See. Auf der Heubrücke wird der See und gleich anschließend die B 11 überquert, um den Wanderweg Nr. 5 zu erreichen.
Dieser Weg führt Sie über Pfistermühle, Kreuzerhof und Poschetsried bis nach Weißenstein. Dort angekommen, können Sie
- die Dorfkappelle mit einer eindrucksvollen Totenbrettergruppe und den Gläsernen Wald besichtigen,
- den vor 900 Jahren auf einem Quarzriff (Großer Pfahl) erbauten Burgturm besteigen,
- den Burglehrpfad anschauen oder
- das Dichter-Freigrab und das Fressende Haus (so genannt nach dem Roman “Das fressende Haus” von Siegfried von Vegesack) besuchen.
Nach einer gemütlichen Einkehr erreichen Sie in etwa 45 Minuten auf dem Wanderweg Nr. 5 über die Schützenhöhe (von dort schönster Blick auf die Kreisstadt Regen) wieder den Ausgangspunkt.
Die reine Gehzeit beträgt etwa 3 Stunden und die Höhendifferenz ca. 250 Höhenmeter. Einkehrmöglichkeiten gibt es in Poschetsried, Weißenstein und Regen.
Auskünfte und Unterlagen gibt es via E-Mail info@touristisches-service-center.de
Die Geschichte über die weiße Frau von Weißenstein gibt es hier.

Gläserner Wald und Dichterturm in Weißenstein