„Hoiba zupfa“! Heidelbeerpflücken in Langdorf
Von Barbara Wenig
Was macht man an einem freien Tag? Man geht um 8.30 Uhr zum Heidelbeerpflücken. Mein Tipp: Unterhalb des Aussichtsturms in Langdorf findet man Anfang August noch eine Menge Heidelbeeren. Jedenfalls ist diese Art den Tag zu beginnen trotz Bückens sehr entspannend, denn die Morgensonne wärmt den Rücken und die Ruhe im Bayerischen Wald tut bekanntlich besonders gut.
Ich pflücke also Heidelbeere für Heidelbeere und habe gegen Viertel nach zehn Uhr gut ein bis anderthalb Pfund beisammen. Mein Rücken schmerzt zwar jetzt etwas, aber der bevorstehende Genuss wird mich dafür entschädigen.
Die Belohnung ist der erste selbstgemachte Heidelbeerpfannkuchen des Jahres. Ein wahrer Genuss – finden auch meine beiden Männer am Mittagstisch. Beim Pflücken bin ich zwar alleine, aber zum Genießen habe ich Gesellschaft.
Wer kann mir eventuell ein Rezept verraten, wie man seine Finger und Fingernägel nach dem Heidelbeerpflücken wieder sauber bekommt? Nächsten Tag im Büro konnte jeder noch sehen, dass ich beim „Hoiba zupfa“ war.
Mein Rezept für den Heidelbeerpfannkuchen gibt es jedenfalls hier.

Am 10. August 2010 um 11:52 Uhr
[...] man Heidelbeeren im Bayerischen Wald findet, verrate ich hier>> Teig für den Heidelbeer-Pfannkuchen wird [...]