Pilzsaison im ArberLand: Rezept für Schwammerlsuppe

Von Gudrun Schopf

Jeder findet im Bayerischen Wald Pilze. Nur ich muss sie suchen. Das tue ich zwar leidenschaftlich, aber leider nur mit mäßigem Erfolg. Während andere Schwammerlsucher Steinpilze, Rotkappen, Pfifferlinge, Hexenröhrlinge, Perlpilze und Stockschwämmchen körbeweise nach Hause tragen, ist meine Ausbeute meist recht mager. So auch vergangenes Wochenende.

Nach stundenlangem Kriechen durchs Unterholz, angestrengtem Schauen auf dem Waldboden und wiederholtem erfolglosen Bücken war mein Pilzkorb nur so weit gefüllt, dass es für eine Suppe reichte.

Die beste Schwammerlsuppe macht meine Kollegin Barbara Wenig. Zum Glück hat sie mir ihr Rezept verraten.

Rezept Schwammerlsuppe von Barbara Wenig

Ca. 500 g frische Schwammerl wie Steinpilze, Pfifferlinge usw.
30 g Fett oder Butter
1 kleine Zwiebel
2 EL Mehl
1 bis 1 ¼ l Gemüsebrühe
4 bis 5 EL Rahm
Salz, Pfeffer
Petersilie

Die frischen Schwammerl putzen und klein schneiden. Die Zwiebel in heißer Butter oder Fett glasig dünsten, die Pilze dazu geben und gut durch dünsten. Wenn die Pilze den Saft gezogen haben, mit dem Mehl bestäuben und mehrmals umrühren. Die Gemüsebrühe dazugeben und 20 Minuten köcheln lassen. Ein bis zwei Lorbeerblätter dazugeben, das rundet den Geschmack nochmals ab.

Zum Schluss die Sahne dazugeben und mit reichlich Petersilie bestreuen. Mit Semmelknödel servieren.

Tipp zum Nachtisch: selbst gemachte Heidelbeerpfannkuchen á la Barabara Wenig



Steinpilze für eine SchwammerlsuppeSteinpilze für eine Schwammerlsuppe

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