Pichelsteiner: Ein Klassiker aus dem ArberLand

Wenn wir im ArberLand-Blog den kulinarischen Bayerischen Wald anschauen, dann darf freilich das berühmteste Gericht der Region nicht fehlen: Der Pichelsteiner – ein Eintopf, wie er nur einmal in der Geschichte der Menschheit geschaffen worden war.

Warum so enthusiastisch? Weil der Pichelsteiner, richtig gekocht, einfach sau-gut schmeckt (auch wenn zur Hälfte Rind im Eintopf ist).

Die Legende sagt: Die aus einem kleinen bayerischen Dorf stammende Wirtin Auguste Winkler hat das Gericht erfunden. Und zwar als Köchin eines Gasthauses in Regen, angeblich zur Kirchweih im Jahr 1874.

Zur Herkunft des Namens gibt es zwei Theorien:

1)     Der Name kommt vom großen Kessel für die Suppe, der früher als Pichel bezeichnet wurde.

2)     Der Eintopf wurde nach dem Ort Büchelstein benannt. Im Bayerischen Wald wurde zu jener Zeit das “ü” als “i” ausgesprochen, und so wurde daraus das Wort Pichelsteiner.

Erstmals in einem Kochbuch erwähnt wurde der Eintopf übrigens im Jahr 1894.

Das originale Pichelsteiner-Rezept

(Zutaten für vier Personen)

200 g Rindfleisch

200 g Schweinefleisch

80 g Kalb- oder auch Lammfleisch

400 g Kartoffeln

3 Zwiebeln

250 g Karotten

250 g Sellerie

250 g Lauch

3 EL Öl

¾ l Wasser

Salz

Pfeffer

Paprikapulver

2 Zweige Petersilie

Das Fleisch in Würfel schneiden. Kartoffeln und Zwiebeln schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Gemüse putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Zuerst die Zwiebeln und dann nach und nach das Rind-, Schweine- und Kalbfleisch in heißem Öl anbraten. Kartoffeln, Gemüse und Gewürze hinzugeben und Wasser angießen.

Bei schwacher Hitze den Eintopf bei geschlossenem Deckel etwa 60 Minuten köcheln lassen (gegebenenfalls noch etwas Wasser hinzugeben). Eintopf abschmecken. Petersilie hacken und den Eintopf vor dem Servieren damit bestreuen.

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Dem Pichelsteiner zu Ehren: Das große Pichelsteinerfest in Regen

Die kleinen Köche beim Festzug am Pichelsteinerfest in Regen

2 Reaktionen zu “Pichelsteiner: Ein Klassiker aus dem ArberLand”

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