Die „24 Stunden von Bayern“ von A bis Z, Teil 3:

Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer hat nach Auskunft der Verantwortlichen die “24 Stunden von Bayern” am 19./20. Juni durchgehalten, was auch heißt: Die Wanderer haben den Bayerischen Wald auf 66 Kilometer und 1.979 Höhenmeter kennen gelernt. Die Erinnerungen an dieses einzigartige Erlebnis sind aber viel mehr als bloße Zahlen.

Der letzte Teil der persönlichen Nachbetrachtungen befasst sich noch einmal mit der Vielfalt eines besonderen Wochenendes im ArberLand.

Roadbook bekam jeder Wanderer ausgehändigt, damit er sich nicht verläuft bzw. nichts an der Strecke verpasst. Die Orientierungshilfe war professionell und lückenlos – ebenso wie die Ausschilderung auf den Strecken. Und wer tatsächlich einmal nicht wusste, wie es weiter geht, der musste nur dem “Klacken” der Wanderstöcke auf Teer und Stein folgen.

Sinne benötigen Ruhe und Stille, damit sie angesprochen werden können. Die bekommen sie im Bayerischen Wald – und glücklicherweise waren die “24 Stunden” die längste Zeit und mitten im Wald auch keine laute Veranstaltung.

Trommeln und Tee-Bar. Was sie miteinander zu tun haben? Bei den “24 Stunden von Bayern” gab es beides.

Uhu. War einer der Stars beim Bayerisch-Böhmischen Kinderlandtag.

Verpflegung. Böhmische Würste, bayerische Bratwürste, Böhmische Knödel, bayerischer Kartoffelsalat, Rinderbraten und Schweinebraten: In Bayerisch Eisenstein wurde der Slogan “Grenzenlos Wandern” konsequent auch mit “Grenzenlos Essen” fortgeführt.

Wolfsgehege und Wellness. Was sie miteinander zu tun haben? Bei den “24 Stunden von Bayern” gab es beides.

Xing, Facebook, Twitter und alle anderen Foren und Web 2.0-Kanäle blieben während der Veranstaltung mit Einträgen seltsam unterversorgt. Was darauf hinweist, dass sich die meisten Wanderer und Organisatoren bewusst eine Online-Auszeit nahmen. Schön.

Yogi-Tee. Gab es in der Wellness-Arena. Schmeckt wirklich und tut gut.

Zum Schluss nochmals ein dickes Danke

  • an die Frau in der Wellness-Arena, die mir ungefragt eine Ruhe-Matte besorgte,
  • an den Mann am Ausschank, der mir neben dem Bier auch ein Lächeln schenkte,
  • an die vielen Wanderer, die mich freundlich grüßten, als sie mich überholten,
  • an das Team vom Kinderlandtag, das meinen schreienden Sohn schnell beruhigte,
  • an alle Organisatoren für eine herzliche Veranstaltung,
  • an den Bayerischen Wald, dass er so ist, wie er ist.

Und natürlich mache ich mit beim Fotowettbewerb von “24 Stunden von Bayern” >> hier.
Zu Teil 1 der Nachbetrachtungen der „24 Stunden von Bayern“ >> hier.
Zu Teil 2 >> hier
Wandern im ArberLand

Es war immer was los an der Strecke - toll.

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